Logo VHM ABC

Pituophis catenifer sayi (BullSchlange) 

wildkllavkop2  grijskl

Herkunft: Kanada, USA und Mexiko (diese Unterart kommt in Kanada vor)
Länge: Sie erreichen eine Länge von 150 bis 180 cm.
Alter: 12 bis 15 Jahre.
Die Hautfarbe ist gelbgrau mit einer durchgehenden Reihe schwarzer Flecken auf dem Rücken, die einer Kette ähneln. Daher stammt auch der Name Catenifer (Kettenschlange). Zusätzlich befindet sich an jeder Flanke eine Reihe einzelner Flecken.
Pflege
Erfahrung: Durchschnittliche Erfahrung in der Schlangenhaltung
Futter: Lebende oder tote Beutetiere. Hauptsächlich werden Nagetiere wie Mäuse und Ratten verfüttert, Geflügel ist aber auch geeignet.

Fütterung adulter Tiere: Alle 14 Tage.
Fütterung Jungtiere: Alle 7 Tage.
Wassernapf: Ja
Wasserwechsel: 3-mal wöchentlich
Fütterung: Sie können die Beutetiere lebend oder tot anbieten. Es wird empfohlen, tote Beutetiere zu verfüttern. Dies ist praktischer und verhindert, dass die Schlange von den Beutetieren verletzt wird. Zusätzlich wird empfohlen, das Beutetier mit einer Futterzange anzubieten und die Schlange außerhalb des Terrariums zu füttern. So wird verhindert, dass Ihre Hand mit dem Futter in Berührung kommt und die Schlange während der Fütterung nach Ihrer Hand schnappt. Sollten Sie Lebendfutter verwenden, müssen Sie die Fütterung beaufsichtigen. Denn wenn zwei Schlangen dasselbe Beutetier fressen, können sie sich gegenseitig verletzen und manchmal sogar fressen. Das ideale Beutetier ist etwa so breit wie der breiteste Teil der Schlange.

Wasser
Ein geräumiger Wassernapf, in dem alle Schlangen gleichzeitig liegen können, dient als Trink- und Badeplatz und manchmal auch als Toilette. Wechseln Sie das Wasser daher regelmäßig, wenn es verschmutzt ist, da die Schlangen auch daraus trinken.

Reinigung
Für die Gesundheit Ihrer Schlangen ist eine hygienische Umgebung wichtig. Reinigen Sie das Terrarium daher regelmäßig. Eine Reinigung pro Woche ist ausreichend. Um Bakterienwachstum vorzubeugen, sollte das gesamte Terrarium mehrmals im Jahr gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Umgang mit der Bullennatter

Um die Bullennatter zu füttern und das Terrarium zu reinigen, muss sie angefasst werden. Dies muss selbstverständlich sachgemäß geschehen, um die Sicherheit von Ihnen und der Schlange zu gewährleisten. Verwenden Sie zum Anfassen einen Schlangenhaken oder heben Sie die Schlange mit beiden Händen hoch. Hängen Sie die Schlange nicht um Ihren Hals, da sie sich sonst um Ihren Hals wickeln könnte. Beim Umgang mit einer Gefleckten Python gibt es außerdem einige wichtige Punkte zu beachten. Stellen Sie zunächst sicher, dass die Schlange merkt, dass Sie sie anfassen werden, und bewegen Sie sich dabei ruhig. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Hände gewaschen sind und nicht nach Essen riechen. Fassen Sie die Schlange schließlich nicht an, wenn sie sich häutet, und auch nicht im Dunkeln. Terrarium
Mindestgröße für 1 Schlange: 100 x 50 x 50 cm
Liegefläche: 50 % des Terrariums
Tagestemperatur (wärmere Seite): 29–32 °C
Tagestemperatur (kühlere Seite): 22–25 °C
Nachttemperatur: 18–20 °C
Beleuchtung: Im Sommer darf die Beleuchtung maximal 14 Stunden pro Tag eingeschaltet sein; im Winter kann sie für einige Wochen ausgeschaltet werden. Achten Sie auf einen sanften Übergang zwischen diesen Phasen.
Luftfeuchtigkeit: 40–60 %
Substrat:

Moos oder ein Gemisch aus Torfmoos und Sand eignen sich sehr gut als Substrat. Alternativ können Zeitungspapier oder Küchenpapier, staubfreie Sägespäne, Rindenmulch und Kokosfasern verwendet werden. Das wichtigste Kriterium für ein gutes Substrat ist, dass es trocken ist. Zu feuchtes und/oder verschmutztes Substrat kann zu Hautproblemen führen.

Verhalten

Jagdmethode: Würgeschlange.

Lebensweise: Sie bewohnen trockene, spärlich bewachsene Bergregionen, die auch in Agrargebieten vorkommen. Ihr Lebensraum umfasst feuchte tropische und subtropische Wälder, gemäßigte Wälder, Buschland und Wüsten.

Charakter
Diese Schlangen sind sehr auf Nahrungssuche und beißen schnell zu. Ein Biss kann sehr schmerzhaft und blutig sein. Die Schlangenart ist nicht giftig. Wenn man sie von klein auf an den Kontakt mit Menschen gewöhnt und regelmäßig handhabt, können sie recht zahm werden. Dennoch ist im Umgang mit dieser Art stets große Vorsicht geboten.

Wichtige Hinweise
Beim Kauf sollten Sie vorzugsweise junge, in Gefangenschaft gezüchtete Tiere wählen. Wildfänge sind oft mit (inneren und/oder äußeren) Parasiten infiziert, tragen häufig Krankheiten in sich und reagieren sehr empfindlich auf Stress.

Kosten und Kauf

Rechtsschutz: Es gibt keine CITES-Abkommen. Die Internationale Union für Naturschutz (IUCN) hat sieben Arten einen Schutzstatus zugewiesen. Sechs Arten gelten als „nicht gefährdet“ (LC), die Art Pituophis ruthveni hingegen als „gefährdet“ (EN).

Einmalige Kosten: Dazu gehören die Kosten für Terrarium, Beleuchtung, Heizung, Wassernapf und Dekoration. Diese können zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro liegen. Der Endbetrag hängt von der Qualität und Größe der Produkte ab.

Fixkosten: Zu den Fixkosten zählen die Futterkosten, die sich auf einige Dutzend Euro pro Jahr belaufen.

Unvorhergesehene Kosten: Kosten entstehen, wenn Ihre Schlange erkrankt oder Ihre Ausrüstung kaputt geht.