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Morelia bredli (Zentralaustralische Teppichpython)

Alter: bis zu 30 Jahre
Herkunft: Zentralaustralien Länge: bis zu 250 cm
Die Morelia bredli ist eine mittelgroße bis große Pythonart und meist rotbraun mit weißen bis beigen Flecken oder Streifen.
Pflege Erfahrung: Durchschnittlicher Schlangenhalter Futter: Lebende oder tote Beutetiere.
Fütterung adulter Tiere: Alle 14 Tage Fütterung Jungtiere: Alle 7 Tage Wassernapf: Ja Wasserwechsel: 3-mal wöchentlich
Fütterung: Sie können lebende oder tote Beutetiere anbieten. Es wird empfohlen, tote Beute zu verfüttern. Dies ist praktischer und verhindert, dass die Schlange von dem Beutetier verletzt wird. Verwenden Sie am besten eine Futterzange und füttern Sie Ihre Schlange außerhalb des Terrariums. So vermeiden Sie, dass Ihre Hand mit dem Futter in Berührung kommt und Ihre Schlange beim Füttern nach Ihnen schnappt. Wenn Sie sich für lebende Beute entscheiden, müssen Sie die Schlange während des Fütterns beaufsichtigen. Auch das Beutetier kann die Schlange verletzen. Füttern Sie die Schlangen getrennt, da zwei Schlangen sich gegenseitig verletzen und im schlimmsten Fall sogar die Kehle aufreißen können, wenn sie dasselbe Beutetier fressen. Das ideale Beutetier ist etwa so breit wie der breiteste Teil des Schnabels.
Wasser Wie andere Pythons liebt auch die Morelia bredli Wasser. Sie trinkt nicht nur, sondern badet auch darin. Der Wassernapf muss daher groß genug sein, damit die Schlange mit ihrem ganzen Körper baden kann. Durch das Baden kann das Wasser verschmutzen, daher ist es kein Problem, es mehr als dreimal pro Woche zu wechseln.
Reinigung Um Krankheiten und Bakterien vorzubeugen, muss das Terrarium sauber gehalten werden. Dies kann durch regelmäßiges Abwischen erreicht werden; zusätzlich ist es ratsam, das Terrarium mehrmals im Jahr gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Dies verhindert die Ansammlung von Bakterien. Achten Sie beim Einrichten des Terrariums darauf, auch die Kletteräste und erhöhten Bereiche zu reinigen.
Handhabung Um die Morelia zu füttern und das Terrarium zu reinigen, benötigen Sie einen Schlangenhaken. Gehen Sie dabei unbedingt vorsichtig vor, um die Sicherheit von Ihnen und der Schlange zu gewährleisten. Verwenden Sie zum Anfassen einen Schlangenhaken oder heben Sie die Schlange mit beiden Händen hoch. Hängen Sie die Schlange nicht um Ihren Hals, da sie sich bei einem Sturz sofort um Ihren Hals beißen kann. Zusätzlich gibt es einige wichtige Punkte, die beim Umgang mit einem Gefleckten Python zu beachten sind. Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr Python merkt, dass Sie ihn bewegen werden, und gehen Sie dabei behutsam vor. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Hände gewaschen sind und nicht nach Essen riechen. Fassen Sie Ihren Python nicht an, wenn er sich häutet, und auch nicht im Dunkeln.
Unterbringung Mindestgröße des Terrariums für 1 Schlange: 120 x 50 x 50 cm Liegefläche: 0,5 m² mit mindestens einer erhöhten Plattform pro Schlange. Tagestemperatur auf der warmen Seite: 32–36 °C Tagestemperatur auf der kühleren Seite: 24–28 °C Nachttemperatur: 20–23 °C Beleuchtungsdauer: 12 Stunden
Beleuchtung: Verwenden Sie bei der Verwendung von UVB-Lampen für Tiere maximal 2,5 % UVB-Strahlung und keine hohe Intensität. Zu hohe UVB-Strahlung kann Ihrem Tier schaden.
Luftfeuchtigkeit: 45–55 % Substrat: Kokosfasern oder Torfmoos eignen sich ideal als Bodengrund für diese Schlange.
Terrarium Die Morelia bredli ist in Zentralaustralien beheimatet. Ihr Lebensraum besteht aus hohlen Felsen mit vielen kleinen Höhlen und Spalten, die ideale Verstecke bieten. Man findet sie auch in hohlen Baumstämmen entlang von Flüssen. Bei der Einrichtung des Terrariums ist Folgendes zu beachten: ein großer Wassernapf und viele Versteckmöglichkeiten. Auch zahlreiche Äste und Zweige sollten bereitgestellt werden. Verhalten
Jagdmethode: Würgeschlange Lebensweise: Halb baumbewohnend und nachtaktiv
Charakter Ruhige und in der Regel gutmütige Tiere. Dadurch sind sie leicht zu handhaben und eignen sich hervorragend als Haustiere. Jungtiere können wehrhaft sein.
Wichtige Hinweise Die Morelia bredli ist eine Würgeschlange und kann Beute fressen, die größer als ihr Kopf ist. Lassen Sie sie daher nicht unbeaufsichtigt mit kleinen Kindern oder anderen Haustieren.
Kosten und Kauf Gesetzgebung: Der Morelia bredli fällt unter CITES II. Um dies zu verstehen, benötigen Sie CITES- oder Übertragungspapiere. Diese erhalten Sie beim Kauf.
Einmalige Kosten: Dazu gehören die Kosten für das Terrarium, die Beleuchtung, die Heizung, den Wassernapf und die Dekoration. Die Gesamtkosten können zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro liegen. Der Gesamtbetrag hängt von der Qualität und Größe der Tiere ab.
Fixkosten: Zu den Fixkosten gehören die Futterkosten, die einige Dutzend Euro pro Jahr betragen. Unvorhergesehene Kosten: Kosten entstehen, wenn Ihr Haustier erkrankt oder Ihre Ausrüstung kaputt geht.
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