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Herkunft: West- und Zentralaustralien.

Länge: Bis zu 1,5 bis 2,0 Meter
Lebenserwartung: Etwa 25 Jahre
Die Farbe variiert von Hellbraun bis fast Schwarz. Das Muster besteht aus einer Grundfarbe in mittleren Braun- und Olivtönen sowie helleren Orange-, Rosa- und Rottönen, die von dunklen Streifen oder gestromten Zeichnungen überlagert wird. Der Bauch ist cremefarben oder hellgelb mit braunen und rosa Flecken. Die Schuppen um die Augen sind in der Regel dunkler als der Rest des Kopfes.

Pflege
Erfahrung: Anfänger in der Schlangenhaltung
Futter: Lebende oder tote Beute.

Fütterung adulter Tiere: Alle 14 Tage
Fütterung Jungtiere: Alle 7 Tage
Wassernapf: Ja
Wasserwechsel: Einmal wöchentlich
Futter
Diese Schlange ernährt sich üblicherweise von bodenlebenden Nagetieren wie Mäusen, Küken und Ratten.
Sie können diese Beutetiere lebend oder tot anbieten. Es ist jedoch praktischer, die Schlange an tote Beute zu gewöhnen. Die Beute kann die Schlange manchmal verletzen. Wenn Sie sich für Lebendfutter entscheiden, müssen Sie Ihre Schlange während der Fütterung beaufsichtigen, da die meisten Beutetiere sie ebenfalls verletzen können. Füttern Sie die Schlange außerdem außerhalb ihres Terrariums und mit einer Pinzette, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. Wenn mehrere Schlangen zusammen gehalten werden, ist es ratsam, sie während der Fütterung zu trennen. Schlangen können manchmal dieselbe Beute oder sich gegenseitig angreifen, was zu unnötigen Verletzungen führen kann.

Wasser
Die Schlange benötigt einen Wassernapf, in dem sie sich zusammengerollt vollständig ausstrecken kann.

Reinigung
Um Krankheiten und Bakterienwachstum vorzubeugen, muss das Terrarium sauber gehalten werden. Dies kann wöchentlich erfolgen. Es empfiehlt sich außerdem, das Terrarium mehrmals jährlich gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Dadurch wird die Ansammlung von Bakterien verhindert. Achten Sie bei der Reinigung darauf, auch Kletteräste und erhöhte Bereiche zu säubern.

Handhabung
Wie viele andere Schlangenarten können auch Schlangen defensiv sein. Dies macht die Handhabung schwierig. Um unnötige Verletzungen zu vermeiden, sollte ein Schlangenhaken verwendet werden. Fassen Sie die Schlange nur dann mit den Händen an, wenn Sie sicher sind, dass sie an Menschen gewöhnt ist. Bleiben Sie beim Umgang mit der Schlange stets ruhig; dies minimiert den Stress für das Tier. Abschließend noch einige wichtige Hinweise: Die Schlange sollte nicht im Dunkeln oder unmittelbar nach der Häutung angefasst werden, da dies für das Tier besonders stressig ist.

Unterbringung
Mindestgröße des Terrariums für eine Schlange: 150 x 50 x 50 cm
Sonnenplatz: Da Womas Bodenbewohner sind und viel Zeit am Boden verbringen, benötigen sie einen ausreichend großen Sonnenplatz. Sie können auch auf Äste klettern, daher ist eine erhöhte Sonnenplattform empfehlenswert.
Tagestemperatur (warme Seite): 31–33 °C
Tagestemperatur (kühle Seite): 24–29 °C
Nachttemperatur: 21–24 °C
Beleuchtungsdauer: 12 Stunden
Luftfeuchtigkeit: 40–50 %
Einstreu: Rinde, Torf, Sand oder Torfstreu

Ausstattung: Achten Sie bei der Einrichtung des Terrariums darauf, dass die Schlange ausreichend Platz zum Sonnenbaden hat. Für Klettermöglichkeiten eignen sich eine erhöhte Sonnenplattform und mehrere Kletteräste. Schaffen Sie außerdem Versteckmöglichkeiten mit künstlichen Pflanzen oder Höhlen am Boden.

Verhalten: Diese Art ist überwiegend nachtaktiv. Tagsüber versteckt sie sich in hohlen Baumstämmen oder unter Laub. Beim Bewegen auf heißem Sand oder anderen Oberflächen hebt sie ihren Körper vom Boden ab und streckt ihn weit nach vorn, bevor sie sich wieder abstößt. Dabei berühren jeweils nur wenige Zentimeter ihres Körpers den Boden.
Jagdmethode: Würgeschlange.
Lebensstil: Tag- und nachtaktiv.
Temperament: Aktiver als viele andere Pythons, aber dennoch eine „leicht zu handhabende“ Schlange. Sie zählt zu den robustesten Pythonarten für die Haltung in Gefangenschaft. Da sie fast immer Futter annimmt, ist sie eine beliebte Schlangenart in der Terraristik.

Kosten und Kauf
Gesetzgebung: Beim Kauf ist eine CITES-B-Zertifizierung erforderlich.
Einmalige Kosten: Dazu gehören die Kosten für Terrarium, Beleuchtung, Heizung, Wassertank und Dekoration. Diese können zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro liegen. Der Endbetrag hängt von der Qualität und Größe der Produkte ab.
Fixkosten: Zu den Fixkosten gehören Futterkosten, die sich auf mehrere Dutzend Euro pro Jahr belaufen.
Unvorhergesehene Kosten: Dies sind Kosten, die entstehen, wenn Ihre Schlange erkrankt oder Ihre Ausrüstung kaputt geht.