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Elaphe Bimaculata ((Chinesische Leopardenrattennatter).

Herkunft: Diese asiatische Art ist in den Bergregionen Südostchinas verbreitet.
Länge: bis zu 100 cm, durchschnittliche Länge 60 bis 80 cm
Lebensdauer: 15 Jahre Es handelt sich um eine typische Elaphe, erkennbar an ihrem Kopf- und Körperbau. Diese Art erreicht eine Länge von etwa einem Meter. Sie zählt zu den kleineren Elaphe-Arten und wirkt aufgrund ihres schlanken Körperbaus noch kleiner. Ihre Färbung variiert von bräunlich-gelb bis rötlich-braun mit zwei Reihen von Flecken, die am Hals manchmal Streifen bilden. Die violetten Flecken können ineinander übergehen. Die Flecken/Streifen sind rötlich-braun mit einem schwarzen Rand. Manchmal verlaufen die Flecken/Streifen über ein bräunliches Band, wodurch das Tier wie gestreift wirkt. Die Oberlippe trägt acht bis zehn, manchmal elf Schuppen. Der Oberkiefer besteht aus 18 bis 20 Zähnen.
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Pflege Erfahrung: Durchschnittlicher Schlangenhalter Futter: Lebende oder tote Beute. Hauptsächlich werden kleine Mäuse als Beute verfüttert. Fütterung adulter Tiere: alle 14 Tage Fütterung Jungtiere: alle 7 Tage Wassernapf: Ja Wasserwechsel: 2-3 Mal pro Woche Futter Sie können die Beute lebend oder tot anbieten. Es wird empfohlen, tote Beute zu verfüttern. Dies ist praktischer und verhindert, dass die Schlange Ihre Beute verletzt. Es wird außerdem empfohlen, die Beute mit einer Futterzange anzubieten und die Schlange außerhalb ihres Terrariums zu füttern. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihre Hand nicht mit dem Futter in Berührung kommt und die Schlange während der Fütterung nicht nach Ihrer Hand schnappt. Wenn Sie sich für lebende Beute entscheiden, müssen Sie die Fütterung beaufsichtigen, da auch die Beute die Schlange verletzen kann. Füttern Sie die Schlangen getrennt, da zwei Schlangen, die dieselbe Beute fressen, sich gegenseitig verletzen und manchmal sogar fressen können. Das ideale Beutetier ist etwa so breit wie der breiteste Teil der Schlange.
Wasser Schlangen lieben es, im Wasser zu liegen, daher ist ein großer Wassernapf im Terrarium unerlässlich. Der Napf sollte so groß sein, dass die Schlange mit ihrem ganzen Körper darin liegen kann; etwas größer ist er von Vorteil. Da die Schlange darin liegt, verschmutzt das Wasser schneller. Wechseln Sie es daher regelmäßig. Die Schlange trinkt schließlich auch daraus.
Reinigung Eine hygienische Umgebung ist wichtig für die Gesundheit Ihrer Orangenen Rattennatter. Reinigen Sie das Terrarium daher regelmäßig. Eine Reinigung pro Woche ist ausreichend. Zusätzlich sollte das gesamte Terrarium mehrmals im Jahr gründlich gereinigt und desinfiziert werden, um Bakterienbildung vorzubeugen.
Handhabung Sie werden Ihre Schlange(n) gelegentlich handhaben müssen. Verwenden Sie dazu am besten einen Schlangenhaken; ansonsten gehen Sie vorsichtig vor. Orangenen Rattennattern sind zwar leicht zu handhaben, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten. Drücken Sie die Schlange niemals zusammen, da ihre Wirbel empfindlich sind und leicht brechen können. Am besten lassen Sie Ihre Schlange ruhig in Ihrer Hand ruhen. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Hände gewaschen und frei von Essensgerüchen sind. Fassen Sie Ihre Schlange nicht an, wenn sie sich häutet, und auch nicht im Dunkeln.
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Unterbringung Mindestgröße des Terrariums für ein Tier: 80 x 40 x 50 cm Tagestemperatur (warme Seite): 25–30 °C Tagestemperatur (kühle Seite): 22–25 °C Nachttemperatur: 18–20 °C Tageslicht: 10–12 Stunden Luftfeuchtigkeit: 40–60 % Substrat: Humus oder Sand (kein Wüstensand) Die Schlange lebt an Waldrändern, in Graslandschaften und Kulturflächen. Daher ist ihr Lebensraum sehr anpassungsfähig.
Bezüglich des Terrariums sind einige weitere Punkte zu beachten. Schlangen können sich durch kleinste Spalten zwängen. Achten Sie daher darauf, dass das Terrarium keine Lücken aufweist, durch die sie schlüpfen könnten. Eine gute Belüftung ist wichtig, um die Luft frisch zu halten. Es wird empfohlen, das Terrarium vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und möglichst vibrationsfrei aufzustellen.
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Verhalten Jagdmodus: Würgeschlange. Lebensweise: Teils baumbewohnend/teils aquatisch, tag- und nachtaktiv. Temperament Aktive, neugierige Schlangen mit einem freundlichen Wesen. Dadurch lassen sie sich leicht zähmen und handhaben. Wichtige Hinweise Wilde und ungezähmte Schlangen können sich verteidigen. Gewöhnen Sie sie daher langsam daran.
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Kosten und Kauf Gesetzgebung: Diese Art ist nicht als geschützte Art („cités“) eingestuft, daher ist ein Übertragungsdokument empfehlenswert, wie bei jedem Tier. Damit können Sie im Bedarfsfall den ursprünglichen Kaufort nachweisen. Einmalige Kosten: Dazu gehören die Kosten für Gehege, Beleuchtung, Heizung, Wassertank und Dekoration. Diese können zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro liegen. Der Endbetrag hängt von der Qualität und Größe der Produkte ab. Laufende Kosten: Zu den laufenden Kosten gehören die Futterkosten, die sich auf mehrere Dutzend Euro pro Jahr belaufen. Unvorhergesehene Kosten: Kosten entstehen, wenn Ihre Schlange erkrankt oder Ihre Ausrüstung kaputt geht.
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