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Sinaloae-Milchschlange (Lampropeltis triangulum sinaloae)

 Lt sinaloae

Herkunft
Herkunft: Nordost-Costa Rica
Länge: 130 bis 160 cm
Lebenserwartung: 15 Jahre
Der Kopf ist breit und etwas vom Hals abgesetzt. Es sind zwei natürliche Farbvarianten bekannt: die bekannte „Tricolor“ mit dem klassischen rot-schwarz-weiß-schwarzen Bandring und die „Bicolor“, auch „Mandarin“ genannt, bei der der normalerweise weiße Ring orange bis rot gefärbt ist. Jede Schuppe hat am Ende einen kleinen schwarzen Punkt. Der Melaningehalt steigt mit zunehmendem Alter. Manchmal sind die Schlangen fast schwarz mit einem schwachen Muster.

Pflege
Erfahrung: Fortgeschrittene bis erfahrene Schlangenhalter
Nahrung: Diese Schlangen ernähren sich von Natur aus sehr abwechslungsreich von kleinen Säugetieren sowie verschiedenen Eidechsen und Schlangen. Jungtiere fressen gelegentlich auch kleine Amphibien. In Gefangenschaft gedeiht diese Art hervorragend mit kleinen Säugetieren wie Mäusen und jungen Ratten oder Mäusen.

Fütterung adulter Tiere: alle 14 Tage
Fütterung Jungtiere: alle 7 Tage
Wassernapf: Ja
Wasserwechsel: 3-mal pro Woche
Fütterung
Sie können lebende oder tote Beutetiere anbieten. Es wird empfohlen, tote Beutetiere zu verfüttern. Dies ist praktischer und verhindert, dass die Schlange von dem Beutetier verletzt wird. Es empfiehlt sich, das Beutetier mit einer Futterzange anzubieten und die Schlange außerhalb des Terrariums zu füttern. So wird verhindert, dass Ihre Hand mit dem Futter in Berührung kommt und die Schlange während der Fütterung nach Ihrer Hand greift. Wenn Sie sich für lebende Beute entscheiden, müssen Sie die Fütterung beaufsichtigen. Auch das Beutetier kann die Schlange verletzen. Füttern Sie die Schlangen getrennt, denn wenn zwei Schlangen dasselbe Beutetier fangen, können sie sich gegenseitig verletzen und manchmal sogar fressen. Das ideale Beutetier ist etwa so breit wie die breiteste Stelle der Schlange.

Wasser
Der Wassernapf im Terrarium muss groß genug sein, damit die Schlange vollständig darin liegen kann. Er trägt zur Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium bei; der ideale Luftfeuchtigkeitsbereich liegt zwischen 40 % und 60 %.

Reinigung
Ein hygienisches Terrarium ist wichtig für die Gesundheit Ihrer Schlange. Reinigen Sie es daher regelmäßig. Eine Reinigung pro Woche ist ausreichend. Um Bakterienwachstum zu verhindern, sollte das gesamte Terrarium mehrmals jährlich gereinigt und desinfiziert werden.

Umgang
Um die Schlange an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, sie gelegentlich hochzuheben und zu handhaben. Stützen Sie die Schlange dabei am Hinterleib und bis zur Hälfte der Gliedmaßen. Drücken Sie die Schlange niemals, da ihre Wirbel empfindlich sind und leicht brechen können. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Hände gewaschen sind und nicht nach Essen riechen. Berühren Sie die Schlange nicht während der Häutung oder direkt nach dem Fressen. Junge oder unerfahrene Schlangen können sich verteidigen und angreifen. Die Schlange ist zwar nicht giftig, aber Bissverletzungen sollten vermieden werden. Mit der Zeit gewöhnt sich die Schlange daran und wird weniger aggressiv.

Unterbringung
Mindestgröße des Terrariums für 1 Tier: 100 x 50 x 50 cm
Liegefläche: 0,5 m² und 1 erhöhte Plattform pro Schlange, auf der die Schlange mit dem ganzen Körper liegen kann.
Tagestemperatur auf der warmen Seite: 29–32 °C
Tagestemperatur auf der kühleren Seite: 21–23 °C
Nachttemperatur: 21–24 °C
Beleuchtungsdauer: 12 Stunden
Luftfeuchtigkeit: 40–60 %
Substrat: Rinde oder Buchenholzspäne
Gestaltung
Diese Schlangen sind reine Bodenbewohner und leben natürlicherweise zwischen Laub und Ästen im Regenwaldboden. Die Temperaturen sind hier gemäßigt, und es gibt kaum Unterschiede zwischen Tag und Nacht; die Luftfeuchtigkeit ist relativ hoch. Berücksichtigen Sie dies bei der Einrichtung des Terrariums. Bieten Sie den Schlangen ein Substrat zum Graben an, z. B. Espenstreu oder Kokosfasersubstrat (z. B. Kokosfasern oder Torf). Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 % liegen. Hohe Luftfeuchtigkeit bedeutet nicht automatisch eine nasse Oberfläche.

Zusätzlich ist eine gute Belüftung wichtig, um die Luft frisch zu halten. Es empfiehlt sich, die Unterkunft vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und möglichst vibrationsfrei zu halten.

Verhalten
Jagdmethode: Würgeschlange.
Lebensweise: Dämmerungs- und nachtaktiv
Charakter
Sie verstecken sich gern im Waldboden zwischen abgefallenen Ästen, Blättern und Stängeln. In freier Wildbahn gefangene Schlangen sind oft sehr scheu und ziehen sich bei Störung zurück. Sie versuchen in der Regel zu fliehen, können aber zubeißen, wenn sie festgehalten oder nicht richtig fixiert werden. Heutzutage stammen fast alle in Gefangenschaft gehaltenen Milchschlangen von Nachkommen aus vielen Generationen von Tieren ab, die in Gefangenschaft gehalten wurden. Dies hat zu aktiven, neugierigen und ruhigen Schlangen geführt. Diese Art ist vor allem in der Dämmerung und am Abend aktiv.
Wichtige Hinweise
Sinaloae-Milchschlangen können, insbesondere in einem Terrarium, defensiv sein. Beachten Sie dies beim Umgang mit Ihrer Schlange, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. Regelmäßiger Umgang macht die Schlange mit der Zeit zahm und ruhiger.
Kosten und Anschaffung
Gesetzgebung: Für die Haltung einer Sinaloae-Milchschlange sind keine Dokumente erforderlich. Einmalige Kosten: Dazu gehören die Kosten für Terrarium, Beleuchtung, Heizung, Wassernapf und Dekoration. Insgesamt können die Kosten zwischen einigen hundert und einigen tausend Euro liegen. Der Endbetrag hängt von Qualität und Größe ab.